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Zur Entstehung der speechlounge

Aktualisiert: März 22

Welcher Grundgedanke, welcher Mehrwert - besonders, welcher Nutzen steckt hinter der speechlounge? Lesen Sie hierzu das Interview mit Frederic Lavarde - Mitgründer der speechlounge.

"Die heutige Wertschätzung ist der morgige Erfolg."



Lena: Frederic, Sie verkörpern gemeinsam mit Norman Gräter die speechlounge. Wie kommen Sie dazu?

Frederic: Lena. Wie gerne ich mit "eine plötzliche Idee" oder "ein spontaner Einfall" antworten wollen würde. Aber nein, in der Tat ist die speechlounge das Ergebnis eines wachsenden Prozesses von jahrelanger, persönlicher Erfahrung, physisches Wissen, betriebswirtschaftlicher Erfolg und eine Menge, Menge Menschenkenntnis. Konkret: während meines beruflichen Werdegangs hat mir an nichts gefehlt. Bis auf: die richtige Wertschätzung auf persönlicher & emotionaler Ebene.

Lena: Was genau meinst Du damit?

Das gewisse Zielerreichungsgrade wertgeschätzt werden, liegt in der Bilanz. Das der Größte Vertragsabschluss honoriert wird, liegt an dem Ertrag. Auf dem Weg dorthin - zur Zielerreichung, zum größten Vertragsabschluss - geht jedoch zu viel Potenzial, besonders zu viel Mensch und damit am Ende des Tages auch zu viel Zeit & Geld verloren. Warum? Fehlende Wertschätzung, fehlende Anerkennung. Keine zielführende Motivation. Und genau das, werden wir mit der speechlounge ändern, um die bestmögliche Performance der handelnden Personen im Unternehmen zu erreichen.

Lena: Wie genau wollt Ihr dies anstellen? Hast Du ein Beispiel?

Frederic: Natürlich. Stell Dir ein hinkendes Vertriebsteam vor, was - das kannst Du Dir sicher vorstellen - regelmäßig zu finden ist. Bestehend aus Innen- und Außendienstler:innen. Zu Beginn eines Jahres wird eine Zielvereinbarung geschlossen. Anzahl Verträge, Anzahl Termine und für die Innendienstler:innen, Anzahl Aqkuiseanrufe. Bisheriges Schema: Erreichst Du mehr, gibt's mehr Geld. Erreichst Du weniger, müssen wir sprechen. Rentabilität, Termin- und Stornoquoten, Abschlussquote ... Eine Kennzahl übertrumpft die Andere. In dem Zielabrechnungsgespräch liegt der Fokus auf der Exceltabelle und die Erkenntnis, wer wie in dem vergangenen Jahr funktionierte.

Unser Schema dagegen: Erreichst Du weniger, kommt nicht vor. Erreichst Du mehr, wussten wir es vorher.

Lena: Das klingt spannend. Wie ist das zu verstehen?

Frederic: Zielerreichung wird es immer geben (müssen). D'accord. Gespräche und Konsequenzen bei starker oder weniger starker Erreichung ebenfalls. Warum nicht also auf dem Wege Anerkennung schenken, den Menschen berühren und dafür sorgen, das die Zeit bis dahin die Höchstleistung an Eigeninitiative, Motivation und Ansporn mit sich bringt. Und das geht in der heutigen Konsumwelt nur noch über Wertschätzung. Die heutige Wertschätzung ist der morgige Erfolg. Stellen Sie sich doch einmal vor, dass wir künftig alle einen neuen Glaubenssatz in uns tragen: "Morgen dürfen wir wieder zur Arbeit.".

Lena: Woher nimmst Du die Gewissheit, dass durch Wertschätzung, Erfolg generiert wird?

Frederic: Da habe ich etwas für Dich. Stell Dir vor Du bist auf der Suche nach einem Menschen zum Verlieben. Typ A, gut riechend, bringt Dir zu Deinen ersten Dates immer vieles mit, jedoch keine kleine Aufmerksamkeit. Typ B, ebenfalls gut riechend, bringt Dir zu jedem der ersten Dates zumindest ein frisches Blumengesteck mit. Für wen entscheidest Du Dich, wenn alles andere an den Beiden gleich ist?

Lena: Naja, wohl eher Typ B.

Frederic: Punkt 1. Jetzt aber wird es hoch emotional. Denn jetzt kommt Millisekunden vor Deiner Vermählung mit Typ B, auf einmal Typ C um die Ecke. Und dieser, dieser ist eben nicht mehr wie Typ A oder B, denn: er hat nicht nur eine kleine Aufmerksamkeit dabei, auch nicht nur eine Blume, wie Typ B es bereits all seinen Bekanntschaften schenkte, sondern Typ C: hat sich im Vorfeld bereits für Dich, Deine Person und Deine Vorlieben interessiert. Daraus resultierend bringt er Dir keine Blumen, sondern eine kleine Postkarte mit. Auf dieser Postkarte findest Du Wörter - Wörter, die Deine Stärken beschreiben... Wörter die Dir sagen, was Du für ein toller Mensch bist. So und jetzt lasse mich mal die Fragen stellen: Wie fühlst Du Dich?

Lena: Solche Typen gibt es nicht (schmunzelnd).

Frederic: (lachend) Siehst Du Lena, da haben wir es. Jetzt schon - uns, die speechlounge. Wir wollen auch im geschäftlichen Leben - warum nämlich auch nicht, wohl eher besonders dort - die Menschen unter- und miteinander wieder im Herzen berühren: menschlicher, langsamer und bedachter. Die dadurch (zurück)gewonnene Energie, werden wir fokussiert auf die Stärkung des Unternehmens setzen können. Und eine schönere, emotionalere Win-Win-Situation kann ich mir persönlich, kaum vorstellen. Ob mit anerkennenden Abschlussreden für den Ruhestand, die Rede zum Firmen- oder Zugehörigkeitsjubiläum - die personalisierte Danksagung an Kund:innen und Partner:innen zu besonderen Anlässen oder jeden Tag. Oder unsere geheimnisvolle Flaschenpost zur Motivation von Vertriebler:innen. Mit unseren richtigen Worten - immer verpackt in stilvolle Geschenke, machen wir das gesamte Umfeld von Unternehmer:innen zu Fans. Und schauen Sie sich nur die aktuelle Sportwelt an - ohne Fans ist alles nur halb so schön.

Lena: Wie kann man sich die Zusammenarbeit mit Euch vorstellen?

Frederic: Vor allem unkompliziert. Mit einer ersten Anfrage des Interessenten über unser Kontaktformular oder direkte Kontaktaufnahme per Anruf oder Mail setzen wir uns für ein persönliches Briefing telefonisch mit ihm in Verbindung. Wir erörtern die Werte und Vorstellungen des Unternehmens, auch die des Unternehmers. Wir schauen, was bis dato an Goodies und Werten gelebt wurde. Wir schauen uns die Mitarbeiterstrukturen an und legen ein gemeinsames Ziel fest: Was wollen wir wann erreichen? Und damit genug - nun beginnt unsere Arbeit. Neben der Produkte gehören dazu auch Mitarbeiterbefragungen, Datenanalysen und Eventgestaltung. Der Interessent erhält eine abschließende Beurteilung über Verbesserungsmöglichkeiten und deren Auswirkungen - inkl. eines Angebotes und Musterprodukte unserer Ideen. Und schon wäre der Grundstein zum Heranwachsen eines oder einer Wertschätzungs-Held:in gelegt.

Lena: Wie sind die bisherigen Resonanzen Eurer Kunden?

Frederic: Unsere bisherigen Partner brauchen natürlich immer einen Moment, um den Schritt zur Veränderung zu wagen. Es ist wie mit dem damaligen Sonntags-Spaziergang mit Oma und Opa. Erst einmal ein grundsätzliches NEIN ohne zu wissen, was einen erwartet. Wenn man dann erstmal losgezogen ist, wollte man das Toben in der Matsche-Pfütze gar nicht mehr sein lassen. Und genau so verhält es sich mit unserer Leistung. Spätestens mit Beginn des Briefings merken unsere Unternehmer:innen, welche Substanz dahinter steckt. Welche Unternehmensbereiche betroffen sind und besonders, dass die Zeit der obligatorischen Weinflasche oder des Präsentkorbes überlaufen ist. Das Schöne unserer Arbeit ist - wir machen nicht nur unseren direkten Auftraggeber glücklicher - sondern erhalten auch von vielen der Beglückten ein nachträgliches, herzliches Danke - und das auch mal um 18 Uhr von ihrem Arbeitsplatz, nach Feierabend. Genau deshalb gibt es die speechlounge: Anerkennung schenken. Menschen berühren. Unternehmen stärken.

Lena: Vielen Dank für Deine Zeit Frederic.



Tipp:

Hinterfragen Sie sich selbst - was haben Sie in der Vergangenheit für sich, Ihre Mitarbeit:innen und Kund:innen Wertschätzendes getan?


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